RADvolution der Verbraucherzentrale NRW
Von Minden bis Euskirchen und von Rheine bis nach Siegen - das bevölkerungsreichste Bundesland probt die "Radvolution"
Ein Schlüssel zu weniger CO2-Emissionen ist klimafreundliche Mobilität. Mit den so genannten „Pedelecs“ oder „E-Bikes“ gibt es jetzt auch eine Alternative für all jene, denen Rad fahren sonst zu anstrengend ist. Diese Fahrräder mit elektrischer Tretkraftunterstützung werden immer beliebter. Doch ist die neue Technik tatsächlich eine „Radvolution“ oder ein teures Nischenprodukt für wenige?
Klimaschonende Mobilität ist ein Schlüssel zu weniger CO2-Emissionen. Mit den so genannten „Pedelecs“ oder „E-Bikes“ gibt es jetzt auch eine Alternative für all jene, denen Radfahren sonst zu anstrengend ist. 2009 konnten die Händler 150.000 Pedelecs verkaufen – 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Tourismusregionen oder Arbeitgeber wie die Post haben einen Elektrofahrrad-Fuhrpark angeschafft. Doch ist die neue Technik tatsächlich eine „Radvolution“ oder ein teures Nischenprodukt für wenige?
Die Verbraucherzentrale NRW macht den Praxistest und probt die RADvolution. Zwölf Wochen fahren Klimaschutz-Experten kreuz und quer durch NRW und bloggen unter www.radvolution.de über ihre Erfahrungen. Sie legen bei mehr als 40 Beratungsstellen medienwirksame Zwischenstopps ein und berichten für Politik, Presse und Projektpartner von ihrer Tour. Auf Infoständen, Stadtfesten und Fahrradveranstaltungen informieren sie Verbraucherinnen und Verbraucher über die neuen Fortbewegungsmittel und klären beispielsweise:
• Anschaffung: Für wen lohnt sich ein Elektrofahrrad überhaupt? In welcher Preisspanne kann der Kunde Qualität erwarten und was ist der Unterschied zwischen Pedelec und E-Bike?
• Klimanutzen: Wie klimafreundlich sind Elektrofahrräder tatsächlich? Wie hoch ist der Verbrauch und wie sieht es mit Ökostrom aus?
• Recht und Sicherheit: Wo darf man mit welchem Elektrofahrrad fahren? Besteht eine Helmpflicht, ist eine spezielle Versicherung notwendig?
• Akkus: Was sind gute Akkus, wie lange halten sie? Wie sieht es mit Lebensdauer, Ersatz und Sicherheit aus?
• Transport: Lassen sich die verhältnismäßig schweren Elektrofahrräder auch im ÖPNV befördern und wie teuer ist das?
• Unterbringung und Versicherung: Wie und wo lässt sich ein Elektrofahrrad diebstahlsicher unterbringen? Lohnt sich eine Versicherung?
Den Startschuss für die RADvolution hat Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, am 26. Juni auf dem Radaktiv-Tag in Düsseldorf gefallen. Hier hat auch die bundesweite Radshow der Verbraucherzentralen und des Verkehrsclub Deutschland (VCD) unter dem Motto "Dein Rad zählt! - für mich. für dich. fürs klima." einen Tourstopp eingelegt. Die Besucher könnten kostenlose Testfahrten mit Elektrofahrrädern unternehmen und haben unabhängige Tipps für den Kauf bekommen. Beim Radtaschen-Wettpacken, auf der Fahrrad-Dusche mit regenfester Rad-Kleidung und bei weiteren Spielen haben viele Kinder ausprobiert, wie viel Spaß Klimaschutz per Velo bringt. Dank strahlendem Sonnenschein sind 30.000 Besucherinnen und Besucher zum Rheinufer gekommen. Vor allem die Elektrofahrräder hatten sich durch viele Presseberichte zum Schwerpunkt-Thema des Fahrrad-Festes entwickelt – dementsprechend groß war auch das Interesse am Stand. Die "Fahrrad-Aktiven" kamen dank 30 Grad mächtig ins Schwitzen, so dass einige bei der Dusche gerne auf die Fahrradkleidung verzichtet haben.
Seite empfehlen
Die Bundestour in NRW
Die RADvolution in NRW Verfolgen Sie die zwölfwöchige Probefahrt per Pedelec in unserem Blog! 18. und 19. September 2010 NRW-Fest in Siegen 26. Juni 2010 - RadAktiv Tag in Düsseldorf


