Rad & Fuss
Mit dem Elektrofahrrad auf der Überholspur
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Entspannt und ohne Schwitzen zur Arbeit - mit einem Elektrofahrrad kein Problem. Auf den ersten Blick unterscheidet sich ein Elektrofahrrad, auch Pedelec genannt, kaum von einem gewöhnlichen Fahrrad.
Rechte: vzbv / Marcus Gloger

Das Besondere am Elektrofahrrad ist ein kleiner Motor in der Nähe der Radnabe. Dieser unterstützt bei Bedarf die Pedalkraft. Geschwindigkeiten bis zu 25 Stundenkilometern sind auf diese Weise mühelos zu erreichen. Dann schaltet sich der Motor automatisch ab.
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Mit einem Schalter am Lenker lässt sich die Motorleistung einstellen. Beim Anfahren sollten Sie den geringsten Unterstützungsmodus und einen kleinen Gang wählen. Auch ein Fahrradhelm ist zu empfehlen.
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Den Strom für den Motor liefert ein Akku am Gepäckträger. Achten Sie bei entnehmbaren Akkus darauf, dass sie leicht auszubauen sind, aber während der Nutzung am Rad eingeschlossen werden können.
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Mit einer Akkuladung schafft ein Elektrofahrrad eine Strecke bis zu 60 Kilometer – abhängig vom Terrain, dem gewählten Unterstützungsgrad, der Zuladung und dem Fahrergewicht. Danach muss der Akku zwischen zwei und fünf Stunden zum Aufladen an die Steckdose.
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Alle drei bis fünf Jahre wird ein neuer Akku fällig. Am besten lassen Sie sich beim Kauf die Garantiebedingungen schriftlich geben, denn ein neuer Akku kostet zwischen 400 und 1.000 Euro.
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Kein Elektrorad-Kauf ohne Probefahrt. Radeln Sie ohne Motor, um zu sehen, wie sich das Rad mit leerem Akku fährt. Auch auf das Gewicht sollten Sie achten. Vielleicht müssen Sie das Elektrofahrrad doch mal einige Meter tragen.
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Nicht zu vergessen ist ein hochwertiges Sicherheitsschloss. Denn der Trend zum Elektrofahrrad hat seinen Preis: Auch bei Langfingern werden Elektrofahrräder immer begehrter.
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Stand: 30.07.2010


