Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, Gerd Billen (vzbv) mit drei Teilnehmern des Verbraucherparlaments; Rechte: vzbv/Ingo Heine

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Forderungen des Verbraucherparlaments an Bundesverkehrsminister Ramsauer überreicht

Wie können wir in Zukunft flexibel und möglichst klimaverträglich unterwegs sein? Zu diesem Thema hatten sich im Juni diesen Jahres Verbraucher aus ganz Deutschland im Rahmen des ersten Verbraucherparlaments zur Zukunft der Mobilität beraten. Am Donnerstagabend (7.10.10) überreichten drei Teilnehmer dieses Parlaments die gemeinsam verabschiedeten Forderungen an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU).

150 repräsentativ ausgewählte Verbraucher hatten auf dem Verbraucherparlament - für mich. für dich. fürs klima. im Juni 2010 Lösungen für eine klimaverträgliche Mobilität von morgen entwickelt. Der vzbv hatte das Parlament im Rahmen der Verbraucherallianz „fürs klima“ ins Leben gerufen.

Zusammen mit Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), übergaben die Teilnehmer des Parlaments - Verena Tschirner, Miriam Ewald und Patrick Bolk - die Forderungen an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Sie wünschen sich vor allem einen attraktiveren Bus- und Bahnverkehr, eine ÖPNV-Flatrate für alle Verbraucher und Verbindungen rund um die Uhr. Sie fordern außerdem, die Klimafolgen des Verkehrs stärker in den Blick zu nehmen.

Neue Kultur zur Nachhaltigkeit entwickeln

"Wir haben Gruppen gebildet und später mit TED-Umfragen über die Leitlinien entschieden", erklärte Verena Tschirner die Herangehensweise des Verbraucherparlaments. "Die Parlamentarier kamen aus ganz Deutschland und waren jeden Alters, jeder Coleur, das war sehr schön." Auch Miriam Ewald berichtete kurz von ihrer Erfahrung als Parlamentarierin: "Ich fand es sehr interessant, die unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten: Stadt und Land, Rentner und Schüler zum Beispiel, diese verschiedenen Sichtweisen haben wir sehr gut zusammengeführt."

Auch Patrick Bolk fand den Tag als Parlamentarier sehr aufschlussreich: "Mir wurde bewusst, dass gar nicht alle Möglichkeiten zu klimaverträglichem Verkehr bekannt sind, zum Beispiel im Bereich der Elektromobilität. Wir sollten eine neue Kultur zur Nachhaltigkeit und sauberen Mobilität entwickeln."

 

Gerd Billen, Nora Tschirner und Patrick Bolk; Rechte: vzbv/Ingo Heine

Gerd Billen und Teilnehmer des Verbraucherparlaments

Ganzheitliche Sicht für den Klimaschutz

"Oftmals stehen Verbraucher auch vor ganz praktischen Problemen", sagte Gerd Billen. "Beispielsweise haben Verbraucher, die mit dem Elektrofahrrad unterwegs sind, noch zu wenige Möglichkeiten, diese sicher abzustellen." Auch solche Fragen seien beim Verbraucherparlament erörtert worden.

Ramsauer bedankte sich bei Billen und den Parlamentariern und sagte ihnen zu, sich die Ergebnisse genau anzusehen: "Für mich sind das mehr als nur wichtige Hinweise. Es sind pfiffige Ideen dabei und wir werden im Gespräch bleiben."

 

Stand: 08.10.2010

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Kurzdokumentation des Verbraucherparlaments Verfahren und detaillierte Abstimmungsergebnisse [PDF; 10 Seiten, 1,3 MB]

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