"Grüne Werbung" braucht Regeln
Die Verbraucherzentrale prüft Werbung mit Klimaschutzargumenten
Klimaschutz liegt im Trend und viele Firmen werben mit Worten wie klimafreundlich, klimaneutral oder klimaschonend. Doch ist das ehrliche Produktinformation oder Etikettenschwindel? Die Verbraucherzentrale Bayern ruft im Rahmen einer bundesweiten Kampagne dazu auf, Werbung mit Klimaschutzargumenten zu melden.
Die Verbraucherschützer prüfen die Angaben und gehen gegebenenfalls dagegen vor. Ziel der Aktion ist es, den Markt transparenter zu gestalten und Regeln für "grüne Werbung" zu entwickeln.
Wer Zeitungsanzeigen, Produktaufkleber, Hinweise auf Internetseiten, TV- und Radiospots oder Ähnliches entdeckt, auf denen mit Begriffen wie Klima, CO2, klimaneutral oder klimafreundlich geworben wird, kann diese bei einer nahegelegenen Beratungsstelle der Verbraucherzentrale abgeben.
Im Internet besteht die Möglichkeit, seine Beobachtung per Online-Formular mitzuteilen. Dort sind auch nähere Informationen zur Kampagne zu finden.
Stand: 13.11.2009
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