Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Klimafreundlich unterwegs in Rheinland-Pfalz
Verbraucherzentrale und Verkehrsclub Deutschland geben Tipps
Ein Wohnungsumzug ist eine gute Gelegenheit, alte Gewohnheiten zu hinterfragen und Neues auszuprobieren: zum Beispiel andere Verkehrsmittel als bisher zu nutzen. Hier setzt eine gemeinsame Aktion der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und des Verkehrsclubs Deutschland an.
Sie freuen sich auf die neue Wohnung, fahren bei Ihrer Suche nach einem Parkplatz aber gerade zum dritten Mal um den Block? Ob Sie nun neu in der Stadt sind oder nur das Viertel gewechselt haben - es gibt viele Gründe, das eigene Mobilitätsverhalten einmal zu hinterfragen. Oftmals gibt es viel günstigere und bequemere Fortbewegungsmittel als die bisher genutzten.
Tipps für "Meenzerinnen und Meenzer“, "lautrer" Bürgerinnen und Bürger, "neuj trierer Leitt - und die milliuunen Anneren"
In den Bürgerämtern Mainz, Kaiserslautern und Trier gibt es für Neubürgerinnen und Neubürger bei der Anmeldung den Flyer „Klimafreundlich unterwegs. Das Klimateam der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz und der Landesverband Rheinland-Pfalz des Verkehrsclub Deutschland (VCD) zeigen: Es lohnt sich, auf klimafreundliche Mobilität umzusteigen. Der Flyer gibt erste Informationen, wie der Umstieg gelingen kann.
Wussten Sie beispielsweise, dass ein Auto aufgrund von Steuern, Kraftstoff und Wertverlust monatliche Vollkosten in Höhe von 300 bis 1.000 Euro verursacht? Dafür könnten Sie im Monat 130 bis 450 Kilometer mit dem Taxi zurücklegen oder 650 bis 2.200 Kilometer mit einem Carsharing-Kleinwagen. Die konsequente Einhaltung einfacher Verhaltensweisen beim Autofahren kann bis zu 30 Prozent Kraftstoff einsparen.
Wer schon länger in Mainz, Kaiserslautern oder Trier wohnt und Interesse an dem Flyer hat, kann sich an die Beratungsstellen wenden oder das Faltblatt hier herunterladen.
Wo gibt es Hemmnisse für den Klimaschutz?
Im weiteren Verlauf des Klimaprojekts möchten die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale nicht nur Informationen anbieten. Sie möchten darüber hinaus auch untersuchen, warum es in vielen Regionen des Landes nicht oder nur schwer möglich ist, sich klimafreundlicher zu verhalten. Denn schließlich sollen auch die Rahmenbedingungen für Verbraucher und Verbraucherinnen verbessert werden, damit sie Klimaschutz im Alltag ohne Hürden umsetzen können.
Stand: 20.11.2009


