Klimalexikon

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Atmosphäre

Die Atmosphäre ist die gasförmige Hülle unsere Erde. Sie besteht zum größten Teil aus Stickstoff sowie aus Sauerstoff und Argon. Der Wasserdampf in der Atmosphäre ist Hauptursache des natürlichen Treibhauseffektes. Einen weitaus geringeren Teil machen die sogenannten Treibhausgase, wie Kohlendioxid (CO2) oder Methan, aus. Sie absorbieren Wärmestrahlung und tragen so zur Erwärmung der Erdoberfläche bei. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt läge die Erddurchschnittstemperatur bei -18°C und nicht bei den vorindustriellen +15°C. Es wäre kein höheres Leben auf der Erde möglich.

Der Mensch greift jedoch in das natürliche Gleichgewicht der Atmosphäre ein. Durch die Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle und die Abholzung des Regenwaldes gelangen mehr und mehr Treibhausgase, zumeist CO2 in die Atmosphäre. Dies führt dazu, dass die Temperatur der Erdoberfläche steigt und zwar seit Beginn der Industrialisierung um 0,8°C. Da die Atmosphäre träge reagiert sind weitere 0,6 bis 0,9°C bereits durch die verzögerte Wirkung des Klimasystems auf bereits ausgestoßene Treibhausgase unausweichlich.

(vgl. IPCC 2007c; auch Schellnhuber/Jäger 2006; auch Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) 2007)

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