Ernährung

Kurztipps

Hier finden Sie eine Sammlung von alltagstauglichen Tipps aus den Bereichen Mobilität, Wohnen & Konsum und Ernährung, mit denen Sie ganz einfach zum Klimaschutz beitragen können.

Mehr Obst und Gemüse

Fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag: Die goldene Regel für eine gesunde Ernährung ist auch fürs Klima gut. Denn pflanzliche Lebensmittel belasten die Atmosphäre in der Regel weniger mit Treibhausgasen als tierische.

Öfter auf Öko setzen

Mit Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau sorgen Sie für gutes Klima auf dem Tisch. Beim Anbau fallen weniger Emissionen an, da auf energieintensive, mineralische Stickstoffdünger verzichtet wird. Bei tierischen Produkten ist der Bio-Vorsprung nicht ganz so klar. Grundsätzlich aber gilt: Wer mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel isst, tut der eigenen Gesundheit und dem Klima Gutes.

Keine Eiszeit im Kühlschrank

Kontrollieren Sie doch einmal die Temperatur Ihres Kühlschranks, am besten mit einem Kühlschrankthermometer. Denn in der Mitte des Gerätes reichen 5 Grad vollkommen aus. Für Gefrierschränke sind -18 Grad optimal.

Unschlagbar günstig

Leitungswasser zu trinken ist gut! Sowohl für Ihre Haushaltskasse als auch für die Klimabilanz. Mit Gesundheitsgefahren ist nicht zu rechnen. Trinkwasser gehört in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln.

Lebensmittel aus der Region

Setzen Sie regionale Lebensmittel auf Ihrem Einkaufszettel ganz nach oben. Kurze Transportwege schonen das Klima. Was vor Ort ausreifen konnte, schmeckt besser und hat oft mehr gesunde Inhaltsstoffe. Klimaschutz schmeckt!

Clever kochen

Für jeden Topf gibt es den passenden Deckel. Der hilft wertvolle Energie zu sparen, die sonst ungenutzt verdampft. Die Herdplatte können Sie schon deutlich vor Ende der Kochzeit abstellen: Die Restwärme reicht aus, um das Essen fertig zu garen.

Auf überflüssige Verpackungen verzichten

Verzichten Sie auf überflüssige Plastikverpackungen, denn dass spart jede Menge Abfall und Energie. Geben Sie doch mit Ihrer Einkaufstasche aus Stoff stattdessen ein modisches Statement ab.

Ein Wasserkocher lohnt sich …

… es sei denn, Sie kochen mit einem Gasherd. Ansonsten gilt: Wasser auf dem Herd zu kochen ist pure Energieverschwendung. Erhitzen Sie Wasser lieber mit dem Wasserkocher und messen Sie das Wasser genau ab.

Vorausschauend einkaufen

Eine Speiseplanung für einige Tage im Voraus und eine entsprechende Einkaufsliste helfen Kosten, Zeit und Energie zu sparen. Unnötige Einkaufsfahrten strapazieren die Nerven und belasten das Klima. Gesünder - auch fürs Klima - ist der Einkauf zu Fuß oder per Fahrrad.

Was fliegt denn da?

Von allen Lebensmitteln verursacht Flugware am meisten CO2. Der Flugtransport von einem Kilogramm Fisch oder Obst aus Südafrika zum Beispiel verursacht elf Kilogramm CO2. Essen Sie also lieber Zuchtfisch oder Meeresfisch aus nachhaltiger Produktion, der ein MSC-Siegel trägt und saisonales Obst, möglichst aus der Region.

Aber bitte mit Sahne?

Je höher der Fettgehalt eines tierischen Lebensmittels, desto schlechter ist dessen Klimabilanz. Ein bewusster, sparsamer Umgang mit Sahne, Butter und fettem Käse schont das Klima – und Ihre Gesundheit.

Frisch auf den Tisch

Tiefkühlware und Konservenkost sind eine schlechte Alternative zu frischen Lebensmitteln vom Markt oder Bauernhof. Viele Verarbeitungsstufen und Zutaten bedeuten häufig auch viele Zwischentransporte. Und Vorkochen und Einfrieren kosten viel Energie.

Weniger Fleisch ist mehr

Die Produktion tierischer Lebensmittel verursacht deutlich mehr CO2 als die Produktion pflanzlicher Lebensmittel. Verzichten Sie deshalb öfter mal auf Fleisch und Wurst und gönnen sich dafür dann ein besseres Stück.

Kühl auftauen!

Lebensmittel aus der Tiefkühltruhe können langsam im Kühlschrank auftauen – ihre Kälte geben sie an die Umgebung ab, und der Kühlschrank braucht weniger Energie zum Kühlen.

Energiefresser entsorgen

Ersetzen Sie Ihren alten Herd oder Kühlschrank durch ein energiesparendes Gerät. Fast die Hälfte der ernährungsbedingten Treibhausgasemissionen wird bei der Lagerung und Zubereitung der Lebensmittel verursacht.

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