Wohnen & Konsum

Kurztipps

Hier finden Sie eine Sammlung von alltagstauglichen Tipps aus den Bereichen Klima, Mobilität, Wohnen & Konsum und Ernährung, mit denen Sie ganz einfach zum Klimaschutz beitragen können.

Energieeffiziente Geräte bevorzugen

Wählen Sie beim Kauf von neuen Haushaltsgeräten die höchste Energieeffizienzklasse. Die höheren Anschaffungskosten lohnen sich schnell.

Trocknen mit natürlicher Sommerfrische

Bei schönem Wetter können Sie Ihre Wäsche im Freien trocknen lassen. Sie tanken etwas Sonne und sparen durch den Verzicht auf Ihren Trockner einige Kilowattstunden Strom ein.

Auf technische Hilfsmittel setzen

Intelligente Helfer warten nur darauf, von Ihnen fürs Energiesparen engagiert zu werden. Ein virtueller Anrufbeantworter im Festnetz zum Beispiel verbraucht im Vergleich zu herkömmlichen Geräten 27 Mal weniger Energie.

Teure Kleingeräte

Vom Radio bis zum Taschenrechner – Batterien und Akkus sind die teuerste Energieform überhaupt. Stromsparender und damit klimaschonender sind Alternativen mit Netzteil oder Solarbetrieb.

Die Sonne herein lassen

Haben Sie ein Dach, das nach Süden ausgerichtet ist? Dann ist für Sie vielleicht eine Photovoltaikanlage interessant. Den selbst erzeugten grünen Strom vergütet Ihnen Ihr Stromanbieter.

Weiße Weste dank Recyclingpapier

Recyclingpapier schont Wälder, denn es wird aus Altpapier gemacht. Moderne Recyclingpapiere sind fast so hell wie Neupapier und diesem qualitativ in jeder Hinsicht ebenbürtig. Greifen Sie zu!

Auf Standby steht keiner mehr

Standby heißt nicht immer standby. Manchmal gehen Geräte auch in den Sleep-, Eco- oder Energiesparmodus. So oder so: Die Geräte bleiben abrufbereit und verbrauchen Strom. Schalten Sie die Geräte lieber ganz ab.

Die richtige Temperatur finden

Im Winter nur ein T-Shirt in der überheizten Wohnung zu tragen oder selten genutzte Räume auf 20 Grad zu heizen, schadet dem Klima und kostet viel Geld. Jeder Grad Celsius weniger senkt den Energieverbrauch um rund sechs Prozent.

Die Heizung „in Watte“ packen

Besonders hinter Heizungen sind die Wände oft dünn. Wärme geht durch solch schlechte Isolierungen ungenutzt verloren. Wärmedämmung in Form von Platten oder Folien wirkt dem entgegen. Sie sind im Baumarkt erhältlich und ganz einfach anzubringen.

Vorder- und Rückseite nutzen

Auch beim Drucken können Sie viel sparen und das Klima schonen. Bedrucken Sie Ihr Papier möglichst beidseitig, am besten von vornherein durch doppelseitigen Druck. Für viele Geräte ist das kein Problem.

Fenster nicht auf Dauerkipp

Lüften mit gekippten Fenstern kostet unnötig viel Geld. Wenn Sie ihr Fenster richtig schließen und nur bei Bedarf stoßlüften, können Sie bis zu 200 Euro pro Heizsaison sparen und gleichzeitig das Auskühlen der Räume verhindern.

Mehrweg ist der richtige Weg

Mehrwegverpackungen haben in der Umwelt- und Klimabilanz klar die Nase vorn. Lassen Sie Produkte mit aufwändiger oder überflüssiger Verpackung liegen und schicken Sie damit an Hersteller und Handel eine Botschaft für die Zukunft.

Blumen aus der Region

Im Winter muss niemand auf Blumen verzichten. Heimische Gewächshäuser bieten etwa Chrysanthemen, Fresien oder Gerbera an. Noch besser sind Christrosen und Hortensien aus dem Kaltgewächshaus.

Mit einem Griff Wasser sparen

Eine Menge Wasser fließt bei der Suche nach der richtigen Wassertemperatur ungenutzt in den Abfluss. Die Lösung heißt Einhandmischer. Der sorgt dafür, dass die gewünschte Temperatur schnell einzustellen ist.

Fernseher – große Filme auf großen Schirmen?

Die richtige Größe des neuen Fernsehers will gut überlegt sein. Denn einen großen Bildschirm können Sie nur mit ausreichend Abstand genießen. Außerdem lohnt es sich besonders bei Fernsehern, die verschiedenen Modelle hinsichtlich ihres Stromverbrauchs zu vergleichen.

Weniger Wasser, gleicher Komfort

Tauschen Sie doch den Duschkopf gegen eine Sparbrause aus! Das Duscherlebnis bleibt dasselbe. Jedoch fließt dank des intelligenten Dosiersystems nur etwa halb so viel Wasser wie bei Standardduschen.

Energiefresser stoppen

Häufig fristen kleine Wasserboiler unter Waschbecken oder in Unterschränken im Dauerbetrieb ein energiefressendes Dasein. Ein kleines Vorschaltgerät für um die 30 Euro stoppt den Stromklau.

Stromanbieter: Sauber wechseln

Jeder Deutsche verursacht im Jahr rund zehn Tonnen CO2. Allein durch den Wechsel zu Ökostrom könnte jeder Verbraucher seine jährliche CO2-Bilanz um zehn Prozent senken. Die geringen Mehrkosten lassen sich mit den anderen Klimatipps leicht wieder einsparen.

Klimaneutral heizen mit Holz

Beim Verbrennen von Holzpellets entsteht nur so viel CO2 wie der wachsende Baum zuvor der Atmosphäre entzogen hat. Ihr Ofen sollte allerdings den Grenzwert des Blauen Engels für Feinstaubemissionen nicht überschreiten.

Copyright © Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. 2009