Pressemitteilung: Minister Aeikens wird Klimabotschafter für die Verbraucherzentrale
Sachsen-Anhalts Umweltminister unterstützt so das Projekt „Starke Verbraucher für ein gutes Klima“
(Verbraucherzentrale/ 12.5.2010) Auch Klimaschutz braucht Vorbilder. Die Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e. V. freut sich, dass sie Sachsen-Anhalts Umweltminister Onko Aeikens als Klimabotschafter
für ihr aktuelles Projekt „Starke Verbraucher für ein gutes Klima“ gewinnen konnte. Der Vorstandsvorsitzende der Verbraucherzentrale Marco Tullner sagt zur Bereitschaft des Ministers: „Es ist gut wenn bekannte Personen aus dem öffentlichen Leben ein Zeichen setzen und zeigen, dass jeder mit kleinen Dingen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Deshalb freuen wir uns, dass wir den Umweltminister Hermann Onko Aeikens als unseren Klimabotschafter gewinnen konnten und hoffen dass sich weitere Paten finden, die mit ihrem Handeln zum Klimaschutz im Alltag anregen“.
Das Motto des Projektes lautet: „für mich. für dich. fürs klima“, dessen Anliegen Umweltminister Hermann Onko Aeikens mit den folgenden Worten unterstützt: „Ich stelle mir vor Kaufentscheidungen oder meiner Freizeitgestaltung die Frage: Ist meine Entscheidung auch im Sinne des Klimaschutzes richtig? Das nützt nicht nur dem Klimaschutz, sondern trägt auch dazu bei, Geld zu sparen."
Hintergrundinformation zu den Aktivitäten der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e. V.: Für mich. für Dich. fürs Klima.
Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) arbeiten der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die 16 Verbraucherzentralen sowie 5 weitere Mitgliedsorganisationen des vzbv (darunter der Deutsche Mieterbund ) im Projekt „Starke Verbraucher für ein gutes Klima“ zusammen. Das Klimaprojekt behandelt in seiner gut zweijährigen Projektlaufzeit Themenfelder wie Mobilität, Ernährung, Konsum, Geldanlagen und Wohnen; wobei das Thema „klimaverträgliche Mobilität“ ein besonderer Schwerpunkt ist.
Die breite Kooperation vernetzt auf lokaler Ebene Informations- und Beratungsmöglichkeiten zum klimafreundlichen Verhalten. Flankierend werden die für ein klimafreundliches Verbraucherverhalten notwendigen Rahmenbedingungen durch Marktüberprüfung und Rechtsdurchsetzung mit dem Ziel der erhöhten Markttransparenz für Verbraucher beeinflusst. So führte das Klimateam einen Marktcheck zur Umsetzung der Pkw-EnVKV in 36 Autohäusern Sachsen-Anhalts durch. Im Ergebnis konnte nur bei drei Autohäusern eine vollständige Kennzeichnung gemäß EnVKV festgestellt werden. Da das Land SA keinen klaren ordnungspolitische Rahmen gesetzt hat, um Autohändler diesbezüglich zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden, blieb hier der Verbraucherzentrale nur die Möglichkeit, die Autohändler aufzufordern, ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen.
Durch das Projekt werden regionale und lokale Aktivitäten zum Thema Klimaschutz und Verbraucher verbunden und dadurch verstärkt. Synergien entstehen auch durch weitere verbraucherorientierte Spezialberatungsangebote der Verbraucherzentrale, so in Energieberatung, Ernährungsberatung und Themen der Umweltberatung (u.a. Rohstoff- und Ressourcenschutz).
Ergebnisse des Projekts in Sachsen-Anhalt im Jahr 2009 in Zahlen
· 80 Aktionen für und mit Verbrauchern, davon:
· 21 Aktionen zu Klimaschutz und Mobilität darunter Mitorganisation der Stadtradelkampagne in Halle mit über 500 Teilnehmern
· 22 Aktionen zu Klimaschutz und Konsum
· 33 Bildungsaktionen mit mehr als 1450 Teilnehmern
· über 25.000 Verbraucherkontakte, davon 4925 Standbesucher mit 2574 intensiven Beratungsgesprächen
· über 65 Medienberichte
Stand: 12.05.2010


