Pressemitteilung: Der Weihnachtsbaum - Besser heimische Fichte statt „Edeltanne“
Verbraucherzentrale Hessen informiert über Klima schonenden Weihnachtsbaumkauf
Geschmückt mit Kerzen und bunten Kugeln gehört der Weihnachtsbaum zur lang gepflegten Weihnachtstradition. „Wer bei der Wahl des Baumes Umweltgesichtspunkte und den Klimaschutz berücksichtigen will, sollte sich für einen einheimischen (Bio-)Nadelbaum entscheiden“, empfiehlt Henning Strodthoff, Leiter der Abteilung Umwelt, Klima, Energie der Verbraucherzentrale Hessen.
Einheimische Fichten und Kiefern werden häufig direkt aus naheliegenden Wäldern entnommen und nicht aus monotonen Weihnachtsbaumplantagen. Der Einschlag der noch jungen Bäume gehört zur Waldpflege. Heimische Weihnachtsbäume sparen lange Transportwege, sind frisch geschlagen und halten länger. Zudem wird durch den Kauf regionaler Bäume die einheimische Forstwirtschaft unterstützt.
Inzwischen gibt es auch Forstbetriebe, die auf Mineraldünger und Pestizide verzichten und dies in regelmäßigen externen Kontrollen überprüfen lassen. Die Zeichen „FSC“, „Bioland“ oder „Demeter“ zum Beispiel garantieren, dass die Bäume aus ökologisch bewirtschafteten Wäldern oder Weihnachtsbaum-kulturen stammen. Chemikalien kommen mit so einem Baum an Weihnachten also nicht ins Haus.
Bio-Weihnachtsbäume sind zum Beispiel auf Bio-Höfen oder bei Bio-Waldbauern erhältlich. „Verbraucher können beim nächstgelegenen Forstamt anfragen, wo Weihnachtsbäume aus nachhaltiger Forstwirtschaft erhältlich sind“, so Strodthoff. Vereinzelt wird auch das Selbsteinschlagen angeboten, so wird der Kauf des Weihnachtsbaums zu einem ganz besonderen Familienerlebnis.
Auch die umweltgerechte Entsorgung des Weihnachtsbaums nach dem Fest ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Vom Weihnachtsschmuck und Lametta befreit, wird der Baum auf dem eigenen Kompost oder in der Biotonne zu wertvollem Humus. Vielerorts gibt es nach Weihnachten auch kommunale Sammelstellen oder Abholtermine.
Die Verbraucherallianz „fürs klima“
für mich. für dich. fürs klima. ist ein Bündnis des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) mit den 16 Verbraucherzentralen der Bundeslän-der, dem Deutschen Mieterbund (DMB), der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), dem VerbraucherService (VS) im Katholischen Deutschen Frauen-bund und Germanwatch. Die Allianz klärt mit bundesweiten Aktionen über die Chancen jedes Einzelnen beim CO2-Sparen auf. Gegenüber Politik und Wirtschaft vertritt sie die Interessen der Verbraucher für einen Klimaschutz ohne Hürden. Die Kampagne wird vom Bundesministerium für Umwelt, Na-turschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert.
Frei zum Nachdruck, Belegexemplar erbeten!
Ergänzende Informationen für Verbraucher:
- Fragen zum Klimaschutz beantwortet das Klimateam der Verbraucher-zentrale Hessen: klimaschutzberatung@verbraucher.de
Telefonische Beratung zu klimabewusster Mobilität: Ob klimabewusster Autokauf, nachhaltiger Urlaub oder intelligenter Verkehrsmittelmix – die Experten des Verkehrsclub Deutschland (VCD) beantworten Verbraucheranfragen unter der kostenlosen Telefonnummer
0800 20 30 900. - Telefonische Energieberatung: Mieter und private Hauseigentümer haben die Möglichkeit, über die bundesweit geschaltete Rufnummer 0900 13637443 (0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunkpreise können abweichen) direkt den Draht zur anbieterunabhängigen Energieberatung zu nutzen. Die Energieberater der Verbraucherzentralen sind über diese Rufnummer montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr erreichbar.
- Hessenweites Servicetelefon der Verbraucherzentrale Hessen e.V.: 0180 5 972010. 0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz; maximal 0,42 € pro Minute aus dem Mobilfunk. Informationen über alle Beratungs- und Seminarangebote sowie die Öffnungszeiten der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen; teilweise auch Terminvereinbarung möglich. Keine Beratung!
Stand: 01.12.2010


