Pressemitteilung: „Grüne Werbung“ braucht Regeln

Die Verbraucherzentrale prüft Werbung mit Klimaschutzargumenten

Klimaschutz liegt im Trend und viele Firmen bewerben ihre Produkte mit Worten wie klimafreundlich, klimaneutral oder klimaschonend. „Vor allem Autobauer und Energieunternehmen geben ihren Produkten gerne einen grünen Anstrich“, beobachtet Ulla Schürenberg, Leiterin des Klimaprojekts bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Ob es sich dabei um ehrliche Produktinformation oder Etikettenschwindel handelt, dieser Frage geht die Verbraucherzentrale Bayern im Projekt „für mich.für dich. fürs klima.“ jetzt nach. Sie ruft im Rahmen einer bundesweiten Kampagne dazu auf, Werbung mit Klimaschutzargumenten zu melden. Die Verbraucherschützer prüfen die Angaben und gehen gegebenenfalls dagegen vor. Ziel der Aktion ist es, so Klimaexpertin Schürenberg, den Markt transparenter zu gestalten und Regeln für „grüne Werbung“ zu entwickeln.

Wer Zeitungsanzeigen, Produktaufkleber, Hinweise auf Internetseiten, TV- und Radiospots oder Ähnliches entdeckt, auf denen mit Begriffen wie Klima, CO2, klimaneutral oder klimafreundlich geworben wird, kann diese bei einer nahegelegenen Beratungsstelle der Verbraucherzentrale abgeben. Im Internet unter www.verbraucherfuersklima.de besteht die Möglichkeit, seine Beobachtung per Online-Formular mitzuteilen.

Stand: 12.11.2009

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Weiterführende Informationen

Hier können Sie Werbung mit Klimaschutzargumenten melden Wie denken Verbraucher über grüne Werbung? Umfrage zu den Begriffen "klimafreundlich" und "klimaneutral"

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