Warum gibt es das Verbraucherparlament?

Das Verbraucherparlament gibt den Verbrauchern und Verbraucherinnen in Deutschland eine Stimme. Es bringt zum ersten Mal 150 Bürger und Bürgerinnen aus ganz Deutschland zusammen, um einen ganzen Tag lang intensiv zu überlegen und zu entscheiden, wie wir in Zukunft in einer klimafreundlichen Gesellschaft leben können. Damit ist das Verbraucherparlament auch eine Plattform, um Vorschläge an Politik und Unternehmer zu formulieren. Im Verbraucherparlament sind möglichst alle Bürger repräsentiert: Alt und Jung, aus der Stadt und vom Land, Arme und Reiche, Familien und Singles, Arbeitstätige und Rentner.

Was ist das Thema des Verbraucherparlaments?

Das Verbraucherparlament tagt zum Thema „Mobilität“. Gemeint sind damit alle Möglichkeiten von A nach B zu kommen – ob mit dem Auto, mit dem Zug, zu Fuß oder im Flugzeug oder mit ganz neuartigen Fortbewegungsmitteln. Weil wir mit unserem individuellen Verkehr viel CO2 verursachen liegt hier ein wichtiger Hebel für den Klimaschutz. Wir alle müssen und wollen unterwegs sein – im Alltag, für unsere Arbeit, in unserer Freizeit und im Urlaub. Deshalb tagt das Verbraucherparlament, um hier konkrete Ansatzpunkte und Angebote zu diskutieren und zu entscheiden.

Was ist das Verbraucherparlament?

Im Verbraucherparlament entwickeln interessierte Bürger und Bürgerinnen konkrete Vorschläge, wie wir als Verbraucher Klimaschutz im Alltag leichter umsetzen können. Sie diskutieren, beraten und entscheiden, welche Angebote und Rahmenbedingungen noch fehlen und wie wir gemeinsam Deutschland klimafreundlicher gestalten können.

Das Verbraucherparlament ist Teil der Verbraucherallianz „für mich. für dich. fürs klima.“ Dahinter steht ein breites Bündnis: die 16 Verbraucherzentralen der Bundesländer, der Deutsche Mieterbund (DMB), der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Germanwatch, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenverbände (BAGSO) sowie der VerbraucherService (VS) im Deutschen Katholischen Frauenbund haben sich unter Federführung des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zusammengeschlossen, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Koordiniert wird das Projekt vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Er vertritt als „Stimme der Verbraucher“ ihre Interessen der Verbraucher gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

Was wird das Ergebnis des Verbrauchertags sein?

In Berlin verabschieden die Verbraucher ein gemeinsames Papier. Es formuliert ihre Vorschläge und Bedürfnisse. Die Verbraucheralllianz fürs klima wird diese Inhalte und Entscheidungen in die politische Debatte einbringen. Das Verbraucherparlament macht so die Stimme der Verbraucher hörbar und nutzt ihre Einflussmöglichkeiten.

Wie funktioniert das Verbraucherparlament?

Die Verbraucher treffen sich in Berlin zu einem Tag lebhafter Diskussion und Beratungen. Sie besprechen sich und entscheiden in kleinen Gruppen von 10 Personen über die erarbeiteten Inhalte. So kommt jeder zu Wort und kann seine Meinung einbringen. Gleichzeitig sorgen Moderatoren und ein Computernetzwerk dafür, dass alle Ergebnisse zentral gesammelt werden und gemeinsam bewertet werden können. Den ganzen Tag lang stehen Experten als „lebende Nachschlagewerke“ bereit. Sie helfen bei speziellen Fragen weiter, damit sich die Diskussionen nicht an Einzelfragen aufhängen.

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