Stramme Wadeln für den Klimaschutz
Carrerabahn der Verbraucherzentralen begeisterte in München
Die Verbraucherzentralen luden am Ökumenischen Kirchentag in München zum Autorennen der besonderen Art ein: Die Autos einer Modellrennbahn wurden dabei über Fahrräder angetrieben. Spritschlucker brauchten jedoch mehr Energie als ein Kleinwagen. Damit musste ein Porsche-Fahrer kräftiger in die Pedale treten als ein Golf-Fahrer.
Rund 14.000 Besucher ließen sich von der Carrerabahn in ihren Bann ziehen, mehr als 650 Radler traten kräftig in die Pedale. Kräftige Unterstützung gab es außerdem von prominenten Klimaradlern: Matthias Imhof, Jürgen Korus und Olaf Bodden der Traditionsmannschaft des TSV 1860 München ließen den Fußball liegen und fuhren um die Wette. Auch Politiker engagierten sich für den Klimaschutz: Der Abgeordnete des Bayerischen Landtags Tobias Thalhammer radelte gemeinsam mit Marion Breithaupt-Endres, Vorstand der Verbraucherzentrale Bayern, um die Wette. Auch Christine Scheel, Bundestagsabgeordnete der Grünen, radelte mit großer Begeisterung über die fünf Runden.
Sie konnten dabei zwischen 18 verschiedenen Automodellen wählen - und dann hieß es ordentlich in die Pedale zu treten. Je mehr Sprit ein Auto verbraucht, desto mehr Kraft musste auf dem Fahrrad eingesetzt werden. Ein Computer übertrug die Geschwindigkeit der Hinterräder dann auf die Modellautos. Auf echte Pkw übertragen bedeutet ein höherer Energie- und Spritverbrauch einen höheren CO2-Ausstoß. Damit liegen im Rennen und im realen Leben kleine Wagen mit einer geringeren Leistung und weniger Spritverbrauch in Sachen Klimaschutz ganz klar vorn.
Stand: 17.05.2010
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