Veranstaltung: Wie geht es weiter nach Kopenhagen
Diskussionsveranstaltung mit GERMANWATCH zur Zukunft der Klimapolitik nach dem Gipfel von Kopenhagen in Leipzig und Chemnitz
Die Ergebnisse des Klimagipfels von Kopenhagen waren ernüchternd. Außer einem Bekenntnis zum Zwei-Grad-Ziel ohne jegliche politischen oder rechtlichen Bindungen ist der Gipfel schlussendlich gescheitert. Wie geht es nun weiter in der internationalen Klimapolitik und wo liegen die Chancen der Zivilgesellschaft und des Einzelnen? Dieser Frage gehen das Klimateam der Verbraucherzentrale Sachsen und Germanwatch in zwei Diskussionsveranstaltungen in Leipzig (20.1.) und Chemnitz (19.1.) nach.
Neben einer kurzen Einführung in die klimawissenschaftlichen Grundlagen des politischen Prozesses rund um die UN-Klimarahmenkonvention sollen die Aussichten einer weltweiten Klimapolitik in den nächsten Monaten und Jahren skizziert werden. Dazu gehört auch eine Analyse der weltpolitischen Gemengelage, wo so unterschiedliche Akteure wie China, die USA, die Europäische Union, Schwellenländer und vom steigenden Meeresspiegel bedrohte Inselstaaten, die alle ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen. Die Lage ist unübersichtlich, aber Erklärungen sind möglich.
Klimaexperte gibt Auskunft
An den beiden Abenden liefert sie Boris Schinke. Er ist Referent für Klima und Entwicklung bei Germanwatch, einer Nicht-Regierungsorganisation, welche die internationalen Klimaverhandlungen seit Jahren begleitet, und wird in einem Vortrag die Ergebnisse von Kopenhagen fachkundig analysieren und zur Diskussion stellen. Und mit Blick auf die Zukunft, wird er die Frage stellen, wie es mit dem festgefahrenen Prozess weitergehen kann und verschiedene Szenarien aufzeigen.
Germanwatch
Partner der Kampagne "für mich. für dich. fürs klima."
Germanwatch engagiert sich seit 1991 für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen.Dabei konzentriert die Nicht-Regierungsorganisation sich auf die Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Die Lage der besonders benachteiligten Menschen im Süden ist den Ausgangspunkt ihrer Arbeit. Gemeinsam mit mit anderen Akteuren der Zivilgesellschaft bildet Germanwatch eine starke Lobby für nachhaltige Entwicklung. Der Klimawandel ist einer der wichtigsten Schwerpunkte.
Ein weiterer Partner bei der Veranstaltung in Leipzig ist der AK Umwelt des StudentInnenRats der Universität Leipzig. Hier werden Studierende über ihre Erlebnisse vor Ort in Kopenhagen berichten und eine Übersicht über die Berichterstattung der Medien geben. Der Eintritt zu den Veranstaltungen am 19.1. um 19:30 Uhr in Chemnitz (Villa Hartmann) und am 20.1. in Leipzig um 18:30 (Moritzbastei) ist natürlich frei.
Termine: Wie geht es weiter nach Kopenhagen? Analyse und Ausblick nach der 15. UN-Klimakonferenz
Chemnitz
Wann: Dienstag, 19. Januar 2010, 19:30 Uhr
Wo: Salon in der Villa Hartmann, Kaßbergstraße 36
Leipzig
Wann: Mittwoch, 20. Januar 2010, 18:30 Uhr
Wo: Moritzbastei, Ratstonne, Universitätsstraße 9
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei!
StudentInnenRat der Universität Leipzig
Stand: 11.01.2010
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