Wunschtickets für bessere Busse und Bahnen
Verbraucherzentrale Sachsen startet Aktion zum öffentlichen Verkehr im Freistaat
Verbraucher haben es nicht einfach, bei den verschiedenen Angeboten des öffentlichen Verkehrs den Überblick zu behalten. Ob eine einfache Fahrkarte, Fahrradmitnahme oder beim Übergang zwischen Tarifzonen – die Wahlmöglichkeiten und Bestimmungen sind vielfältig und oft verwirrend.
Ab Donnerstag, dem 5. August, können Verbraucher ihre Wünsche, Kritiken und Verbesserungsvorschläge auf „Wunschtickets“ notieren und diese anonym in eine der 15 sächsischen „Wunschboxen“ der Verbraucherzentrale Sachsen einwerfen. Die orangefarbenen Boxen, die äußerlich an Fahrkartenautomaten erinnern, stehen im August in den Beratungsstellen in Aue, Auerbach, Bautzen, Chemnitz, Dresden, Freiberg, Görlitz, Leipzig, Plauen, Riesa, Torgau und an den mobilen Infoständen der Verbraucherzentrale Sachsen, der Stadtbibliothek Görlitz sowie in den Bürgerservice-Stellen in Zwickau und Glauchau bereit.
„Etwa 80 Prozent der gefahrenen Kilometer werden in Deutschland mit dem Auto zurückgelegt“, so Torben Ibs von der Verbraucherallianz „fürs klima“ der Verbraucherzentrale Sachsen. „Wir möchten die Verbraucher fragen, was sich ändern muss, damit sie häufiger klimaschonende Alternativen wie Busse und Bahnen nutzen, um ans Ziel zu kommen.“
Die bundesweite Auswertung der „Wunschtickets“ findet im September 2010 statt. Die gesammelten Wünsche, Kritiken und Verbesserungsvorschläge der Verbraucher sollen gebündelt an Politik und Verkehrsunternehmen herangetragen werden.
Veröffentlichungen – auch auszugsweise – sind nur mit Quellenangabe innerhalb von 4 Wochen, gerechnet ab Ausgabedatum, gestattet. Spätere Veröffentlichungen nur mit Abstimmung. Bei Veröffentlichung der 0900er Rufnummer der VZS muss immer auch das Entgelt (Preis pro Minute aus dem deutschen Festnetz und Hinweis auf ggf. Abweichungen im Mobilfunk) angegeben werden. Nach Abdruck bitten wir um Übersendung eines Belegexemplares.
Stand: 03.08.2010


